Die häufigste Frage die ich bekomme – noch bevor wir den Termin festlegen: "Was soll ich anziehen?" Und ich verstehe das. Wenn man sich vor der Kamera unwohl fühlt, greift man nach dem Greifbarsten. Dem Outfit.
Aber die Wahrheit ist: Was du trägst ist das Letzte was zählt. Viel wichtiger ist, wie du dich innerlich auf das Shooting vorbereitest. Und genau darum geht es in diesem Artikel.
1. Lass dich nicht hetzen.
Plane den Tag deines Shootings so, dass du nicht gestresst ankommst. Kein volles Programm vorher, kein wichtiges Meeting das dich noch beschäftigt. Gib dir Zeit zum Ankommen – im Wortsinne.
Ich empfehle: Komm 10-15 Minuten früher. Geh kurz durch die Location. Atme durch. Lass den Alltag hinter dir.
2. Mach die Meditation vorab.
Alle meine Kundinnen bekommen vor dem Shooting eine Meditation zum Download. Die ist nicht optional – die ist das Herzstück der Vorbereitung. Sie hilft dir, aus dem Kopf in den Körper zu kommen. Aus dem Funktionieren ins Fühlen.
Mach sie am Abend vorher oder am Morgen des Shootings. Nicht im Auto auf dem Weg zu mir.
Sich selbst sehen – der erste Schritt zur echten Präsenz.
3. Das Outfit: Tragekomfort vor Optik.
Jetzt zum Outfit – weil ich weiß, dass du es wissen willst. Die wichtigste Regel: Trage etwas, in dem du dich wohlfühlst. Nicht etwas das du dir für diesen Tag gekauft hast und eigentlich nie trägst.
Meine Empfehlungen:
- Erdige, natürliche Farben – Braun, Beige, Terrakotta, Dunkelgrün, Cremeweiß
- Strukturen und Stoffe die sich gut fotografieren – Leinen, Baumwolle, fließende Stoffe
- Kein zu kleinteiliges Muster – das wirkt auf Fotos oft unruhig
- Ein Outfit das du kennst und das sich nach dir anfühlt
- Gern mehrere Varianten mitbringen – wir schauen gemeinsam
4. Beantworte dir diese Fragen.
Teil meiner Vorbereitung ist das Reflexions-Workbook. Es enthält Fragen die dich tiefer bringen – über dich, deine Geschichte, was du zeigen möchtest. Nimm dir Zeit dafür.
Aber auch ohne Workbook kannst du dich vorbereiten. Frag dich:
- Was möchte ich mit diesen Bildern ausdrücken?
- Wie möchte ich von anderen gesehen werden?
- Was ist gerade mein Thema – mein inneres Thema?
- Welche Bilder haben mich zuletzt berührt – und warum?
5. Komm ohne Erwartungen.
Das klingt paradox nach all der Vorbereitung. Aber es ist ernst gemeint. Die schönsten Bilder entstehen nicht wenn wir krampfhaft versuchen, ein bestimmtes Bild nachzustellen. Sie entstehen im Dazwischen – in einem Lachen das sich nicht planen lässt, in einem Moment der stillen Aufmerksamkeit.
Vertrau dem Prozess. Vertrau mir. Und vertrau dir selbst.
Raum lassen. Für dich. Für das Bild das entstehen darf.
Bereit für dein Shooting?
Ich begleite dich von der ersten Idee bis zum fertigen Bild – mit Ruhe, Vorbereitung und echter Begegnung.
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